Die Gliederung einer Masterarbeit in 7 Schritten erstellen

Masterarbeiten mit Gliederung richtig strukturieren

Mit der Masterarbeit wird der Masterstudiengang beendet. Für viele Studierende ist sie die Abschlussarbeit des Hochschulstudiums an sich und damit der Schlüssel zu einem qualifizierten Beruf oder einer wissenschaftlichen Karriere. Erwartet wird ein anspruchsvoller und hochwertiger Text. Deshalb bietet sich ein Lektorat der Masterarbeit an. Im Vergleich zur Bachelorarbeit hat die Masterarbeit einen wesentlich größeren Umfang (ca. 60 bis 120 Seiten). Da die Masterarbeit eine tiefgreifende Beschäftigung mit dem Forschungsgegenstand erfordert, ist eine sorgfältige Gliederung der verlässliche Fahrplan, um die Masterarbeit zu strukturieren. Auch formale Kriterien sind zu beachten.

Die Masterarbeit zielt darauf ab, sich wesentlich tiefgreifender mit dem Forschungsgegenstand auseinanderzusetzen, selbstständig neue Erkenntnisse zu erarbeiten, um bisher unbearbeitete Forschungslücken zu schließen. In der Regel hast du sechs Monate, bzw. ein Semester Zeit, um die Masterarbeit mit Unterstützung deines Fachbetreuers oder deiner Fachbetreuerin zu verfassen. Deine Abhandlung soll bisher unbearbeitete wissenschaftliche Fragestellungen erforschen, darstellen und neue Wege aufzeigen. Diese sieben Schritte solltest du bei der Gliederung deiner Masterarbeit beachten:

1. Aufmerksames Lektorat ist eine wichtige Korrekturhilfe

Es ist sinnvoll, mit einem Lektorat bereits die Gliederung als Basis des Gesamtwerks abzusichern und die Masterarbeit korrekturlesen zu lassen. Der fremde Blick auf deine Arbeit hilft, stilistische, grammatikalische und orthografische Fehler sowie inhaltliche Unklarheiten, die du selbst nach mehrfacher Lektüre vielleicht überlesen hast, zu korrigieren.

2. Die formale Gestaltung ist das Aushängeschild der Masterarbeit

Die formale Gestaltung ist ein wichtiges Aushängeschild deiner Masterarbeit. Es wird erwartet, dass sie formal einwandfrei abgegeben wird. Es ist wichtig, formale Regeln einzuhalten, wenn du deine Masterarbeit formatieren willst. Mit einer passgerechten Formatierung deiner Masterarbeit erzielst du eine übersichtliche Gliederung, gute Lesbarkeit und professionelle Aufmachung.

3. Die Literaturrecherche schafft Überblick fürs eigene Thema

Mit der Literaturrecherche verschaffst du dir einen Überblick über die bereits geleistete Forschung. Diese Recherche hilft dir, dein Thema zu finden, es abzugrenzen, die Forschungslücke zu benennen, die mit der Masterarbeit geschlossen werden soll, deiner Arbeit einen Titel zu geben und die Gliederung zu erarbeiten. Dein persönliches Erkenntnisinteresse ist eine entscheidende Grundlage, um sich mit langem Atem dem Forschungsgegenstand zu widmen. Schließlich bist du etwa ein halbes Jahr mit der Masterarbeit beschäftigt und solltest diese Zeit grundsätzlich als wissenschaftliche und persönliche Bereicherung erleben. Die Freude an der geistigen Auseinandersetzung kann über schwierige Arbeitsphasen hinweghelfen.

4. Ein realistischer Zeitplan führt zum Erfolg

Mit der Erstellung eines Zeitplans verschaffst du dir eine gute Arbeitsstruktur. Dafür ist es wichtig, deinen Alltag mit all seinen Verpflichtungen und Zeitvorgaben realistisch einzuschätzen und auch Pausen einzuplanen. Ein tragfähiger Zeitplan ist entscheidend, um das angestrebte Arbeitspensum ohne Durchhänger bewältigen zu können.

5. Grobplanung und fachliches Vorgespräch schaffen Klarheit

Bevor du die Gliederung endgültig festlegst, ist es hilfreich, in einer Art Versuchsanordnung den Aufbau deiner Masterarbeit grob zu skizzieren und dieses Arbeitspapier mit deinem Betreuer oder deiner Betreuerin zu besprechen.

6. Die Einteilung des Umfangs und Beispiele sind wegweisend

Um die Gliederung zu strukturieren, solltest du dich grundsätzlich darüber informieren, wie eine Masterarbeit aufgebaut ist und Beispiele dazu anschauen. Je nach Hochschule und Studiengang können die Vorgaben unterschiedlich sein. Informative Leitfäden zum wissenschaftlichen Arbeiten haben viele Universitäten herausgegeben, beispielsweise die Universität Hamburg. Für die Gliederung kann eine Faustregel mit Schätzwerten helfen: Einleitung und Schluss ca. 10 bis 15 Prozent, Hauptteil 70 bis 80 Prozent. Zu den formalen Inhalten gehören unter anderem Deckblatt, Verzeichnisse, Anhänge und eine eidesstattliche Erklärung. Mit dieser versicherst du, deine Abhandlung eigenständig verfasst und alle Quellen vollständig und korrekt angegeben zu haben.

7. Hinweise zum Aufbau helfen bei der Gliederung

In der Einleitung kannst du darlegen, weshalb du das Thema gewählt hast, welche Zielsetzung du verfolgst und welche Forschungsfragen sich dir stellen. Der Hauptteil widmet sich in der Regel den theoretischen Grundlagen, dem aktuellen Stand der Forschung und den zentralen Themenstellungen. Außerdem wird die Methodik erläutert mit Aussagen zur empirischen Forschung, Datenerhebung und -aufbereitung. Du begründest deine Methodenwahl und deine Stichprobe. Du stellst zudem deine Ergebnisse und neuen Erkenntnisse für die Forschung vor.

In der Diskussion ist die Auseinandersetzung mit deinen Ergebnissen zentral. Dazu gehört ihre Interpretation und Bedeutung für den Gesamtzusammenhang deiner Arbeit sowie ihre abschließende Einordnung. Im Schlussteil schließt sich der Kreis zur Einleitung. Das Fazit fasst die Ergebnisse knapp zusammen und verweist auf die Antworten zu den in der Einleitung aufgeworfenen Forschungsfragen.

(Text: Veronika Vogel, Bild: Tim Reckmann / pixelio.de)

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